Sonntag, 14. September 2014

Wie Feuer und Wasser


Für die junge New Yorker Journalistin Lucy Westfield erweist sich ein neuer Auftrag, der mit dem Jahrestag des 11. Septembers 2001 zusammenhängt, als Reise in die eigene Vergangenheit. Andrew Taylor, ein pensionierter Feuerwehrmann, der sich seit dem damaligen schweren Einsatz besonders für die Angehörigen seiner ums Leben gekommenen Kollegen engagiert hat, soll mit dem „Silver Star“ geehrt werden, einer der höchsten Auszeich­nungen des Landes. Lucy kennt ihn aus ihrer Kindheit, und Chef­redakteur Melvin hofft, dass sie durch den persönlichen Draht an ein interessantes Interview gelangt.
Angekommen bei Andrews Kneipe „Fire & Water“ im Hudson Valley, muss Lucy jedoch feststellen, dass Andrew nicht nur die Auszeichnung mit dem „Silver Star“ rigoros ablehnt, sondern auch jegliche Erklärung für sein Verhalten verweigert. Überraschend trifft Lucy hier nach vielen Jahren auch auf Andrews Sohn Nicholas, der erst seit kurzem aus Los Angeles zurückgekehrt ist und nun in Kingston lebt. Er bittet sie eindringlich, seinen ge­sundheitlich sehr angeschlagenen Vater in Ruhe zu lassen. Ihre Mutter Linda drängt sie ebenfalls, die Recherche für den Artikel abzubrechen und nicht in alten Wunden zu rühren.
Lucy ist bereits dabei aufzugeben, als sie den wahren Grund für Andrews Schweigen zu erahnen beginnt: Es scheint, als hätte sein Geheimnis ausgerechnet mit ihrer Familie zu tun, allen voran mit ihrem Bruder Finn, der seit 2001 als vermisst gilt. Lucy macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Unterstützung erhält sie dabei von unerwarteter Seite…
Text:ZDF

Deutschland 2014  
Länge: ca. 90 Minuten
Buch: Katja Töner, Neithardt Riedel, Jörg Tensing
Regie: Helmut Metzger
Kamera: Meinolf Schmitz
Musik: Robert Schulte Hemming, Jens Langbein
Music Supervision: Hansjörg Kohli
Schnitt: Ann-Sophie Schweizer

Darsteller: Lucy Westfield -  Oona Devi Liebich, Nicholas Taylor - Golo Euler, Andrew Taylor - Peter Sattmann, Linda Westfield - Irene Kugler, Melvin O‘Hara - Helmut Zierl, Rebecca Mayne - Brigitte Zeh, Finn Westfield - Robin Sondermann, Walter - Josh Hyman, Warren - Chris Lerude u. a.

Sonntag, 30. März 2014

Das Meer in dir

Copyright: ZDF / Jacob Hutchings

Katie Fforde - Das Meer in dir


Marie Franklin hat sämtliche Erinnerungen an ihre Vergangenheit ausgelöscht. Nichts und niemand soll sie mehr an den großen Verlust erinnern, den sie vor wenigen Jahren erlitten hat. Dass sie damit jedoch nicht nur sich selbst schadet, sondern auch ih­rem 17-jährigen Sohn Thomas, will sie nicht wahrhaben. Maries eigenwilligem Nachbarn, dem Richter Wilbert Scony, gefällt die Situation ganz und gar nicht. Mitleid muss seine Grenzen haben, die Trauer ein Ende finden. Doch mit dieser Meinung scheint Wilbert allein dazustehen.
Erst als Thomas in ernste Schwierigkeiten gerät und nicht nur sein Stipendium, sondern auch seine Freiheit zu verlieren droht, beginnt Marie aufzuwachen. Wie eine Löwin kämpft sie darum, den Fehler ihres Sohnes wieder gut zu machen und Schlimmeres abzuwenden. Dabei kommt sie leider nicht um Daniel Swinton herum, der in Montauk den Ruf eines kalten und zuweilen skru­pellosen Geschäftsmanns genießt. Ausgerechnet er ist der Ei­gentümer des Bootes, das Thomas alkoholisiert beschädigt hat und das Marie nun reparieren soll. Als Gegenzug hat Daniel aus einem Impuls überraschender Hilfsbereitschaft eingewilligt, vor Gericht für Thomas auszusagen: Das ist die einzige Chance auf eine schnelle Entlassung aus dem Jugendarrest.
Doch nichts läuft wie geplant. Denn trotz oder vielleicht sogar ge­rade durch seine ständigen Provokationen kommt Daniel Marie so nahe, wie es seit Jahren niemandem mehr gelungen ist. Marie spürt, dass die Mauern einzustürzen drohen, die sie so mühsam um sich herum errichtet hat. Sie beginnt, Daniel zu vertrauen – unwissend, dass dieser noch auf andere Weise in den Vorfall in­volviert ist... Text: ZDF

Deutschland 2014
Buch: Timo Berndt
Regie: Sebastian Grobler
Kamera: Stephan Wagner
Musik: Robert Schulte Hemming, Jens Langbein
Länge: ca. 90 Minuten

Darsteller: Marie Franklin - Susanne Schäfer, Daniel Swinton - Jörg Schüttauf, Thomas Franklin - Jannik Schümann, Wilbert Scony - Dietrich Mattausch, Luise Danes - Liane Forestieri, Sarah Hughes - Aline Hochscheid, William Franklin - Frank Brückner, Jeff Moses - Paul Merwin, Professor Treffers - Dana Healey und andere.

Sonntag, 26. Januar 2014

An deiner Seite

Anwältin Alicia Charles (Ursula Karven, l.) kommentiert das Familienalbum des kleinen Linus und spricht sich zur Freude von Dave Summers (Rolf Becker, r.) vom Jugendamt dafür aus, dass Linus' Patenonkel das Sorgerecht erhält. Foto: ZDF und Jacob Hutchings

Katie Fforde - An deiner Seite

Die erfolgreiche New Yorker Anwältin Alicia Charles traut ihren Ohren nicht: Der mittellose Weltenbummler und Gelegenheitsmusiker Will Hillinger möchte mit ihrer Hilfe das Sorgerecht für den verwaisten, neunjährigen Linus erstreiten. Hillinger ist mit dem Jungen nicht einmal verwandt. Mehr als einen Schnipsel aus einem Familienvideo, das ihn als Patenonkel ausweist, kann er nicht vorlegen.

Alicia ist nach einem Unfall gerade aus dem Krankenhaus entlassen und hält ihn für verrückt, bis er sie mit einer furchtbaren Wahrheit konfrontiert: Sie habe den Unfall zu verantworten, bei dem die Eltern des Jungen ihr Leben verloren haben. Alicia hat keine Erinnerung mehr an dieses Ereignis. Da sie sich aber der Verantwortung für Linus´ Schicksal nicht entziehen will, übernimmt sie entgegen der Warnungen ihres Verlobten und Kanzleipartners Richard Parker das Mandat.

Zunächst muss Alicia herausfinden, ob es Will nur auf das Erbe des wohlhabenden Waisen abgesehen hat. Zudem möchte sie sich ein Bild von seinen pädagogischen Kompetenzen machen. Die Begegnungen mit dem warmherzigen Gelegenheitsmusiker führen bei ihr zu der Überzeugung: Menschlich gesehen ist Hillinger genau der Richtige, um Linus ein neues Zuhause zu geben. Mit seiner Hilfe kann sie sich auch endlich der Erinnerung an den Unfall stellen. Dabei kommt Alicia einem Geheimnis auf die Spur, das zum Bruch mit ihrem Verlobten führt.

Die Anwältin setzt nun alles daran, den scheinbar aussichtslosen Sorgerechtsstreit zu gewinnen. Ihr härtester Gegner ist dabei Richard, der sich auf die Seite einer überraschend aufgetauchten Verwandten von Linus gestellt hat und profitorientierte Pläne verfolgt. Alicia setzt ihr ganzes Können ein und alles aufs Spiel, um für Linus zu gewinnen und damit auch für sich einen Weg ins Leben zurück zu finden.


Melodram, Deutschland, 2014
Länge: 90 min.
Regie: Sebastian Grobler
Drehbuch: Timo Berndt
Kamera: Stephan Wagner
Musik: Leo Agthe, Sebastian Oswald

Darsteller: Alicia Charles - Ursula Karven, Will Hillinger - Marek Erhardt, Linus Shawn - Nick Julius Schuck, Richard Parker - David C. Bunners, Lydia Sanders - Regula Grauwiller, David Summers - Rolf Becker - u.a.

Text: ZDF

Sonntag, 20. Januar 2013

Eine teure Affäre

Katie Fforde - Eine teure Affäre

 

Die junge New Yorker Verlagsassistentin Flora Stanza fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass ihre Mutter Liz bereits seit langem krank ist und nun nach dem Tod des Vaters umfassende Hilfe braucht. Wie konnte Flora davon nichts mitbekommen? Und wie soll sie die Pflege ihrer Mutter finanzieren? Unterstützung von ihrem Bruder Henry, der selbst Frau und Kinder hat, kann sie dabei nicht erwarten. Einziger Ausweg scheint das Auktionshaus "Stanza Auction Company", an dem sie von ihrem Vater Anteile geerbt hat.
 
Doch ihre Hoffnungen zerschlagen sich, als sie von Teilhaber Charles Morgan erfährt, dass das Traditionshaus kurz vor dem Bankrott steht. Wenn Flora ausgezahlt werden will, muss es erst wieder rentabel gemacht werden. Seite an Seite mit Charles, für den sie bald Gefühle entwickelt, stürzt sich Flora in die Arbeit und kämpft um den Auftrag der prominenten Erbin Daisy Shark, die die wertvolle Sammlung ihres Vaters versteigern lassen möchte. Daisy macht ihr jedoch klar, dass sie nur zu einem Geschäft bereit ist, wenn auch der Weg zu Charles für sie frei ist. Flora ist innerlich zerrissen zwischen ihrer Liebe und der Rettung des Auktionshauses, von der vor allem die Zukunft ihrer Mutter abhängt.

Text & Screenshot: ZDF

Länge: 90 min.
Melodram, Deutschland, 2013

Regie: Sebastian Grobler
Drehbuch: Susanne Beck, Thomas Eifler, Katja Töner
Kamera: Stephan Konrad Wagner
Musik: Ingo Ludwig Frenzel

Darsteller: Flora Stanza - Julia Hartmann, Charles Morgan - Johannes Zirner, Liz Stanza - Ursela Monn, Henry Stanza - René Ifrah, Daisy Shark - Dennenesch Zoudé, Geoffrey Whiteread - Walter Kreye, Annabel Fielding - Fanny Stavjanik - u.a.